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3. Windbranchentag Baden-Württemberg – Neuer Windcluster schlägt Testfeld für Windkraftanlagen im Land vor

3. Windbranchentag Baden-Württemberg – Neuer Windcluster schlägt Testfeld für Windkraftanlagen im Land vor

Der Windcluster Baden-Württemberg ist erfolgreich gestartet und wächst. Waren am 13. Mai dieses Jahres bei der Gründung 21 Firmen anwesend sind zwischenzeitlich 31 Firmen und Organisationen Mitglied im Windcluster BW. So wird z.B. mit dem Bundesverband Windenergie e.V., Landesverband Baden-Württemberg eine gegenseitige Mitgliedschaft angestrebt.

Bürgerwindrad Brandenkopf

„In Baden-Württemberg gibt es in der Windenergienutzung derzeit rund 300 Firmen und Institutionen mit einem Umsatz von ca. 1Mrd € pro Jahr. Darunter sind Firmen wie LappKabel, Würth Industrie Service, Mahle, TII-Group oder Wiesbauer Krane“ so Dr. Walter Döring Vorsitzender des Windcluster BW e.V.

„Mit einer einzigen Spitzen-Windenergieanlage der neusten Generation sind an einem windstarken, exponierten Standort in Baden-Württemberg rund 20 Millionen Kilowattstunden Stromertrag pro Jahr möglich. Um in Baden-Württemberg die rote Laterne aller Bundesländer loszuwerden und das ambitionierte Ziel von 10% des Strombedarfs in 2020 durch Windenergie zu erreichen bedürfte es nur knapp 500 solcher Anlagen“, setzt Dr. Walter Döring die Dimensionen des technischen Fortschritts und der Leistungsfähigkeit bei modernen Windrädern in Bezug zu den Zielen der Landesregierung.

„In Baden-Württemberg gibt es in der Windenergienutzung derzeit rund 300 Firmen und Institutionen mit einem Umsatz von ca. 1Mrd € pro Jahr. Darunter sind Firmen wie LappKabel, Würth Industrie Service, Mahle, TII-Group oder Wiesbauer Krane“

Ein erster Schwerpunkt der Arbeit des Windclusters wird die Konzipierung und Errichtung eines baden-württembergischen Windtestfeldes sein. In einem solchen Testfeld sieht der Windcluster BW die Chance, zum einen das hohe heimische Windpotential aufzuzeigen und zum anderen unter diesen Praxis-Bedingungen Forschung und Entwicklung für Logistik, Produkte, Material und Betrieb für baden-württembergische Unternehmen der Windbranche zu ermöglichen. „Der bewusst Rücksicht nehmende Umgang mit unserer Landschaft durch wenige, aber dafür hocheffiziente moderne Windenergieanlagen an typischen windstarken, evtl. bewaldeten Standorten soll weltweit beispielhaft aufgezeigt werden“, so Döring.

„Wir werden in dieser Sache das Gespräch mit der Landesregierung suchen und sind zuversichtlich, dort auf offene Ohren und Interesse zu stoßen“ beschreibt Dr. Walter Döring die nächsten Schritte.

Als Standort kommt natürlich auch das „alte“ Testfeld in Schnittlingen/Böhmenkirch im östlichen Teil des Landkreises Göppingen in Frage. Aber da insbesondere ein bewaldeter, exponierter Standort anzustreben ist, sind auf jeden Fall Standorte im Nord- und Südschwarzwald oder auf der Schwäbischen Alb und in Hohenlohe zu prüfen.

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