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Die Windbranche in Baden-Württemberg organisiert sich

Die Windbranche in Baden-Württemberg organisiert sich

Im Mai dieses Jahres hat sich der Windcluster Baden-Württemberg gegründet. Das erste Treffen der Initiatoren fand im September 2010 statt. Bei der Gründung am 13. Mai in Stuttgart waren 21 Firmen anwesend, derzeit sind 28 Firmen und Organisationen Mitglied im Windcluster BW, darunter Firmen wie LappKabel, Würth, Mahle, Strabag, Windreich, Solarcomplex, EnBW Erneuerbare Energien. Aber auch Organisationen wie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart oder die sozial-ökologisch orientierte GLS-Bank finden sich unter den Gründungsmitgliedern.

Die Gründungsmitglieder des Windcluster BW am 13. Mai in Stuttgart

Vorstandsmitglieder: Dr. Axel Müller, Walter Döring und Jochen Wiesbauer (v. links)

„Die Windenergienutzung in Baden-Württemberg hat bundesweit die rote Laterne. Dies obwohl sich viele bundes- und weltweit führende Unternehmen der Windenergiebranche – darunter etliche Weltmarktführer in ihren Branchensegmenten – in Baden-Württemberg befinden“, benennt Walter Döring, Vorsitzender des Windclusters BW einen der Gründe für die Gründung. In Baden-Württemberg befinden sich z.B. über 100 Zulieferfirmen des größten deutschen Windradherstellers ENERCON.

„Der Ausbau der Windenergie bedeutet deswegen direkt Aufträge und wirtschaftlichen Erfolg für baden-württembergische Unternehmen und damit die Sicherung von Arbeitsplätzen in Baden-Württemberg – nur wissen das zu wenige Menschen in Baden-Württemberg. Das wollen wir ändern“, betont Walter Döring die wirtschaftliche Bedeutung der Windbranche in Baden-Württemberg.

„Wir unterstützen jede Bundes- und Landesregierung in ihren Schritten zur Energiewende – denn dabei fällt der Windenergie ja eine zentrale Rolle zu. Wir begrüßen die Koalitionsvereinbarung der neuen Landesregierung und ihre erfreulich ehrgeizigen Ziele bezüglich des Ausbaus der Windenergieerzeugung im Lande und werden sie dabei mit Rat und Tat unterstützen“, beschreibt Walter Döring die Haltung des Windclusters BW zur Absicht der neuen Landesregierung, bis 2020 mindestens 10 Prozent des Stroms aus heimischer Windenergie zu decken. (Koalitionsvereinbarung vom April 2010)

Der Windcluster BW e.V. wird sich deswegen in der Öffentlichkeit deutlich für den Ausbau der Windenergie und die Unterstützung des Windenergiestandortes Baden-Württemberg einsetzen. Er wird dabei ebenso auf Vertreter anderer Wirtschaftszweige wie auf die verschiedenen Ebenen der Politik in Baden-Württemberg zugehen. Als weitere Ziele will der Windcluster BW e.V. die Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb seiner Mitglieder und der Windenergiebranche in Baden-Württemberg fördern und ausbauen. Er wird seine Mitglieder, ihre Profile und Leistungen in der Windenergienutzung bekannter machen. Der Windcluster BW e.V. will die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen aus dem Bereich der Windenergie in Baden-Württemberg voran bringen und gemeinsame Projekte initiieren.

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